Photovoltaik Stiftungsprofessur: ein Modell macht Schule

Photovoltaik als Lehrstuhl und jede Menge interessierter Zuhörer an den Universitäten, die sich im Rahmen der entsprechenden Studiengänge mit den erneuerbaren Energien beschäftigen - so kann schon heute die Entwicklung von noch effektiveren Anlagen in Angriff genommen werden. Denn gerade Studierende aus dem physikalisch-technischen Bereich leisten hier auch in der Forschungsarbeit wertvolle Dienste und die Solarunternehmen engagieren ihren Nachwuchs gleich nach dem Studium frisch vom Hörsaal weg.

Die Stiftungsprofessur im Bereich Photovoltaik ist ein neues Modell, das bereits in Deutschland an einigen Universitäten Einzug gehalten hat. Halle und Konstanz sind hier gute Beispiele, wie diese Verwertungsform der erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden kann. Wie funktioniert nun so eine Stiftungsprofessur? Unternehmen aus dem Bereich der Solartechnik stellen hoch qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung, die den Studenten das Wissen und den neuesten Stand der Technik vermitteln. Davon profitieren beide Seiten: die Unternehmen können so Nachwuchskräfte ausmachen, die Universitäten bieten einen zeitgemäßen Studieninhalt. Forschungsprojekte mit Studenten sind zudem ein wichtiges Kriterium, um Solarzellen in Zukunft noch effektiver arbeiten zu lassen. Dieses Modell findet viel Anklang und ist richtungsweisend für das Gesamtpaket Erneuerbare Energien, bei dem Aufklärung und Forschung bedeutend für alle Beteiligten sind.

Im Bezug auf das Wissen rund um die Erneuerbaren Energien ist dieses Modell auch ein Anstoß für weiterführende Schulen, gerade im Bereich der Physik. Denn nur wer weiß, wie etwas funktioniert, kann sich dafür interessieren und engagieren. Denn vielfach ist Unkenntnis einer der Hauptgründe dafür, warum Projekte, auch im Bezug auf die Nutzung erneuerbarer Energien aufgeschoben oder nicht angegangen werden.

Weiterführende Links wären z.b.:

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